Till the end - Naruto


 
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 Yuka Inuzuka

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BeitragThema: Yuka Inuzuka   Sa Jun 06, 2009 10:50 am

Vollständiger Name: Yuka Inuzuka

Spitzname:Yuka

Alter:21

Rang:
Jounin/Medic-Nin

Rangwunsch:
Inuzuka

Herkunft:Kamashi Gakure

Familie:
- Vater: Kane Ikari, 53, ehemaliges Anbu-Mitglied, ist seit 7 Jahren nur noch als Medic-Ninja tätig. Aktuell bildet er Yuka immer noch aus. Mit 14 Jahren ging sie dann ganz in die Ausbildung zu ihrem Vater. Gleichzeitig trainierte sie hart weiter, da sie auch wenn sie Medic-Nin ist, in der Lage wäre wie jeder andere Ninja zu kämpfen. Ein sehr disziplinierter Mann, der seine Kinder streng, aber auch sehr liebevoll erzogen hat. Unehrenhaftes Verhalten, Unehrlichkeit oder Feigheit hält er für absolut inakzeptabel und er ist als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Teampartner bekannt, auch wenn er nicht gerade dafür bekannt ist sehr überschwänglich mit seinen Emotionen umzugehen. Er hat Yuka und ihren Brüdern von kleinauf bestimmte Grundlagen eines Medic-Nins beigebracht, da er es wichtig fand. Als er Yukas wachsendes Interesse dafür bemerkte, widmete er sich ihr mehr. Er ist sehr streng gewesen was die Zusammenarbeit mit Hunden betraf und lehrte seine Kinder von Anfang an, dass ihre Hunde nicht Haustiere sind, sondern Teampartner, enge Freunde und ein Familienmitglied wie jedes andere.

- Mutter: Yori Ikari, 52, Krankenschwester. Eine sehr ruhige Frau, die das meiste sehr gelassen betrachtet, da sie eine sehr gute Menschenkenntnis besitzt und darauf vertraut, dass alles am Ende gut werden wird. Sie ist sehr freundlich und höflich.

- Erster Bruder: Yasuo Ikari, wäre jetzt 28, aber verstorben mit 27, war Anbu-Mitglied. Er war genauso gelassen wie seine Mutter und behielt selbst in den auswegslosesten Situationen einen kühlen Kopf. Er war seinem Vater nach außen hin sehr ähnlich, doch innerhalb seiner Familie und engsten Freunde war er als sehr fürsorglicher Mensch bekannt der immer offen und ehrlich mit seinen Gefühlen umging. Auch wenn er ruhigeren Gemüts war konnte er doch sehr schnell die Beherrschung verlieren wenn eines seiner jüngeren Geschwister beleidigt oder traurig gemacht wurde. Er starb während eines Einsatzes und mit ihm starb auch seine Hündin. Yasuo wurde zwar schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert, verstarb dort aber dann.

- Zweiter Bruder: Shin Ikari, 25, Jo-Nin. Er ähnelt Yuka in manchen Eigenschaften, gerade was den Sanftmut und die gute Beobachtungsgabe angeht, doch ist er zusätzlich noch sehr still. Doch völlig im Gegensatz zu seiner Schwester ist er selten zu verunsichern und nicht wirklich schüchtern. Auch wenn es Yuka nicht mehr so gefällt, er hat stets ein wachendes Auge über sie und muss über ihre aufbrausenden Gefühlsausbrüche öfters etwas lächeln. Er nimmt vieles humorvoll und hat manchmal einen etwas eigenartigen Humor. Seinen Hund ist sehr listig, und er liebt es andere gerne auf den Arm zu nehmen oder sie mit bestimmten Aussagen zu verwirren.


Zuletzt von Yuka Inuzuka am So Jun 07, 2009 1:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Sa Jun 06, 2009 10:51 am

- Yukas erste Hündin: Mamóri war die perfekte Partnerin für eine Anfängerin wie es Yuka war. Sehr sanftmütig, geduldig und anhänglich stellte sie sich ganz auf Yukas Reaktionen ein und war begeistert bei der Sache, wenn sie ihr etwas neues beibringen wollte. Auch war sie es, die Yuka beibrachte dass der sanfte Weg manchmal auch der beste sein kann. Sie war einer der Nachkommen von jenem Hund, der Yukas Vater treu begleitete. Mamóri wurde sehr selten aufbrausend und wütend, aber wenn Yuka eingeschüchtert war oder beleidigt wurde, konnte Mamóri auch anders werden. Als sie bei einem Einsatz Yuka beschützte, wurde sie so schwer verletzt dass sie verblutete. Yuka hat sich allein die Schuld gegeben und konnte es sich bis heute nicht verzeihen dass sie ihre beste Freundin hat sterben lassen, nur weil sie zu unachtsam war. Sie besucht Mamóris Grab mindestens einmal die Woche.

- Yukas zweiter Hund: Eigentlich ist „Hund“ nicht die richtige Bezeichnung dafür, denn ihr neuer Begleiter ist zur einen Hälfte Wolf und zur anderem ein Hund. Sie gab ihm den Namen „Ronin“, was übersetzt heißt „Samurai ohne einen Meister“, da Ronin ein sehr stolzer Charakter ist, der ständig Angst hatte jemand könnte in unterdrücken und die Freiheit nehmen. Er ist einerseits das genaue Gegenteil von Mamóri, da er sehr dickköpfig, aufbrausend und oft vorlaut ist, aber andererseits weiß er auch wann er Yuka bremsen muss, wie es ihr wirklich geht und behält immer die Nerven. Er macht sich sehr oft Sorgen um sie, was er aber so gut wie nie offen zugibt. Er ist etwas wild und freiheitsliebend, so wie man es von einem Halb-Wolf erwartet. Da er bereits älter war als er zu Yuka fand, kann er sprechen. Es hätte nie jemand erwartet dass er jemals noch einen Vertrauten unter den Inuzukas gefunden hätte, da er sehr stolz war und niemanden genau an sich heranließ. Er hat am linken Auge eine auffällige Narbe, die Verletzung ließ er sich von niemanden behandeln bis Yuka es versuchte. Dies war ihr erstes Aufeinandertreffen.

Familienstand:

Gesinnung:
Neutral

Zugehörigkeit:
Inuzuka

*******************


Charaktereigenschaften:
Obwohl Yuka anfangs etwas schüchtern ist weiß sie sich durchaus zu behaupten, da sie unter 2 älteren Brüdern aufwuchs. Sie ist sehr schlagfertig, was man ihr anfangs vielleicht gar nicht so ansehen würde und sie ist sehr willensstark. Sie wirkt etwas jünger als sie ist und kommt sehr unbedarft rüber. Diese Eigenschaft, und die Tatsache dass sie mitunter manchmal etwas zerstreut, verträumt und schusselig ist, sorgen dafür dass sie von ihrem älteren Bruder und von manchen Freunden gerne „bemuttert“ wird. Da sie im Grunde ein sehr sanftmütiger Charakter ist, ist die Eigenschaft etwas überraschend, dass sie durchaus Ausraster bekommen kann, besonders dann wenn sich jemand ihr gegenüber unhöflich verhält oder zu aufdringlich oder wenn sie unter großem Stress steht, denn dies hasst sie. Dann kann sie auch mitunter sehr frech werden. Sie begeistert sich sehr gerne für Dinge, und ist sie wirklich von etwas überzeugt, dann kann sie oft andere mitreißen. Sie ist ein sehr heiterer Charakter der gerne auf andere zugeht, stets darum bemüht ist sich mit allen zu verstehen (außer sie sind unhöflich) und sich um sie kümmert, letzteres ist einer der vielen Gründe warum sie Medic-Ninja wurde. Als Medic-Ninja hat sie eine beruhigende Wirkung auf Verletzte und auch als Freundin ist sie eine gute Zuhörerin mit einer guten Menschenkenntnis und Beobachtungsgabe, die stets Geheimnisse für sich behält und immer einen guten Ratschlag parat hat. Für die Leute die sie liebt opfert sie sich gerne auf und gibt alles, und überwindet für sie jede Unsicherheit. Sie ist sich gerne bewusst, dass sie von anderen geschätzt und umsorgt wird, was wohl daran liegt dass sie das jüngste von 3 Kindern ist und deshalb etwas verwöhnt wurde. Sie ist eine sehr neugierige Natur, und hat sie sich erst einmal in etwas verbissen, muss sie diesem völlig nachgehen.

Obwohl sie sich bemüht mutig und schlagfertig zu sein kann man sie bei bestimmten Dingen sehr leicht verunsichern oder gar verletzen und eigentlich ist sie viel ängstlicher als sie zugibt. Auch haben manche Erlebnisse mit Verletzten und Sterbenden während ihrer Tätigkeit als Medic-Ninja ihre Spuren hinterlassen. Ihre erste große Liebe starb nach einem Auftrag an inneren Blutungen als sie 17 war, obwohl alle ihr bestes gaben ihn zu retten. Vor einem Jahr starb dann noch ihr ältester Bruder. Auch ihr erster Hund, eine Hündin ließ ihr Leben als Yuka 16 war, als sie sie bei einem Auftrag beschützte und nicht schnell genug war. Diese Ereignisse haben sich so in ihr Gedächtnis gegraben, dass sie seitdem große Angst hat die zu verlieren, die sie liebt und gar nichts dagegen tun zu können.

Sie wurde und wird noch sehr oft mit ihren größeren Brüdern und am meisten mit ihrem Vater verglichen, da er auch Medic-Nin ist. Deshalb denkt sie oft, sie müsste es allen beweisen oder sie müsste sich besonders anstrengen. Sie neigt dazu in bestimmten Situationen alles zu ernst zu nehmen und bestimmte Dinge zu sehr auf die Goldwaage zu legen. Ein Grund ist sicher dafür, dass sie sehr stolz ist.
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Sa Jun 06, 2009 10:54 am

Abneigungen:
Verletzte sehen, Böses, leichte missionen, schlechtes Essen, anderen nichts beibringen

Anziehumgen:
Verletzungen heilen, Gutes, Schwere missionen, gutes essen, anderen helfen zu lernen

Aussehen:Wie man schon von den
Namen her hören kann hatt sie
immer ihren Hund dabei.
Sie hatt Braune Haare und Kennzeichen ihres Clans im Gesicht.
Lange Findernägel.

Besonderheiten:
Sie kann mit ihrem Hund/Wolf Reden

*******************

Fähigkeiten:


Manchmal ist sie etwas geistesabwesend beim Kämpfen, z.B. wenn sie etwas sehr beschäftigt oder aufwühlt, aber erstaunlicherweise kann sie damit gut umgehen oder sie fängt sich recht schnell wieder.

Chakranaturen:
Fuuton,Katon

Stärken:Schnelligkeit,Reflekse, Trickreich,Tai-Jutsus,Ninjutzus

Schwächen: Gen-Jutzus. Kraft Konzentration und Zielgenauigkeit geistesabwesend
*******************

Lebenslauf:
Akademie abgeschlossen: 12 Jahre
Chuunin: 14 Jahre
Jo-Nin: 20 Jahre

1. Yukas Geburt

Es war ein heißer und sonniger Tag, als Kane Ikari und seine beiden Söhne Yasuo und Shin beschlossen, ein wenig einfache Grundlagen zu trainieren. Kanes Söhne waren zwar noch nicht auf der Ninja-Akademie, aber es machte ihnen unsagbar großen Spaß von ihrem Vater ein paar grundlegende Dinge spielerisch gezeigt zu bekommen und ihrem Vater selbst beim Training zuzusehen. Oft störte es Kane wenn seine Söhne ihm wissbegierig zusahen und ihm Fragen stellten, aber meistens machte es ihn Stolz dass seine Söhne ihm so nacheifern wollten.

Auf dem Weg zum Trainingsplatz allerdings kam ihnen eine Nachbarin nachgerannt. Völlig außer Atem musste die ältere Dame erst einmal nach Luft ringen. Doch Kane hatte schon so eine Vorahnung, seine Frau Yori war hochschwanger und stand kurz vor der Geburt, die letzten Tage waren für sie wegen der Hitze sehr beschwerlich gewesen.

„Ihr wart gerade ein paar Minuten weg, da haben bei Yori-San die Wehen eingesetzt! Mein Mann hat sie ins Krankenhaus gebracht und ich habe ihr versprochen euch zu suchen!“, keuchte die ältere Dame nun hervor. Yasuo und Shin machten große Augen. Yasuo konnte sich nicht mehr an Shins Geburt erinnern, da er damals lediglich 2 Jahre alt war und so war Yukas Geburt für ihn auch ein Ereignis, das für ihn völlig neu war.

Es dämmerte bereits als Yuka das Licht der Welt erblickte. Während sich der Himmel immer dunkelroter verfärbte, hielt sie ihr Vater lächelnd im Arm. Er hatte sich nie besonders einen Jungen oder ein Mädchen als Kind gewünscht, aber nachdem er 2 Söhne bekommen hatte reifte immer mehr der Gedanke in ihm heran, dass es schön wäre eine Tochter zu haben. Sein Blick wanderte zu diesen besagten 2 Söhnen. „Hört gut zu, ihr beiden seid jetzt große Brüder. Große Brüder sind etwas ganz besonderes für ein Mädchen. Deshalb solltet ihr immer auf sie aufpassen und ihr ein Vorbild sein.“


2. Die Akademie

Mit 6 Jahren kam Yuka in die Akademie. Sie war ein sehr stilles Kind, etwas schüchtern und zaghaft und sie versteckte sich gerne hinter ihren Brüdern. Die Nachbarn bezeichneten sie scherzhaft als „kleine Madam“, weil sie etwas verwöhnt wurde und weil sie so gar nicht wie jemand wirkte der einmal ein Ninja werden sollte. Doch Yuka war dieser Wunsch praktisch in die Wiege gelegt worden, hatte sie doch mit ihren Brüdern und ihrem Vater die besten Vorbilder. Zwar wussten diese nicht genau was aus ihr werden würde, da sie sich etwas um die zu sanftmütige und zu zaghafte Yuka Sorgen machten, doch Yukas Mutter sah dem ganzen viel gelassener entgegen. Sie bekam ihren ersten kleinen Welpen. Es war eine sie, und Yuka nannte sie Mamóri. Die beiden waren unzertrennlich und Yuka erzählte Mamóri alle ihre Geheimnisse. Ständig trug sie den Welpen mit sich herum, und als Mamóri älter wurde lief die Hündin immer einträchtig neben ihrer Freundin her.

Yuka lernte fleißig und energisch und früh zeigte sich ihre hervorstechendste Eigenschaft, nämlich dass sie sich gerne um andere kümmerte. Die anderen Kinder schätzen diese Eigenschaften und so hatte Yuka selten Streit mit anderen. Sie brauchte für bestimmte Dinge am Anfang etwas mehr Zeit, da ihre Unsicherheit und ihre Schüchternheit ihr etwas im Weg standen, aber hatte sie erst einmal Selbstsicherheit und Mut gewonnen, machte ihr keiner mehr etwas vor. Obwohl sie sehr nervös war, bestand sie ohne Probleme die Prüfung. Ihre Brüder erwarteten sie sehnsüchtig, und als sie strahlend und stolz ihr Stirnband trug, atmeten diese erleichtert auf. Doch wussten sie, dass nun die wirklich harte und prägende Zeit für einen Ninja begann. Auch neigte Yuka dazu etwas geistesabwesend und verträumt zu sein, etwas was ihr manchmal den Kopf kosten könnte.


3. Yukas Team

Yukas Team bestand auf 2 Jungen und ihr. Vermutlich hatte man sie in dieses Team gesteckt, da sie sowieso mit 2 älteren Brüdern aufgewachsen war und das allgemein bekannt war, denn ihr einer Bruder Shin hatte mittlerweile Chuunin-Status und ihr ältester Bruder stand kurz davor Jo-Nin zu werden.

Der eine Junge hieß Akio, der andere Sora. Ersterer neigte dazu aufbrausend zu sein und war sehr unüberlegt, wenn nicht sogar rücksichtslos was die Gefühle der anderen anging. Sora war sehr sanftmütig und sehr ruhig und wenn er 5 Sätze am Tag sagte, war das schon viel. Außerdem war er noch sehr schüchtern, so viel schüchterner als es Yuka war. Ihr Sensei kam pünktlich auf die Minute. Er war ein erfahrener Jo-Nin und als sein Blick auf Yuka fiel, grinste er schief und breit. „Na so was, wen haben wir denn da? Deine Bruder kenne ich und ich bin schon ganz gespannt wie es um dich steht. Hinter einem hübschen Gesicht kann sich viel verbergen, aber auch sehr wenig, nicht wahr?“

Etwas erschrocken blickte Yuka ihn an. Sie wurde oft mit ihren Brüdern verglichen, doch dass es gerade ihr Sensei tat, war sehr schlimm für sie. Doch dann presste sie beleidigt ihre Lippen zusammen. Sie zog ihre linke Augenbraue gespielt gelangweilt nach oben.
„Ich kenne Sie gerade einmal ein paar Augenblicke und schon gehen Sie mir unglaublich auf die Nerven.“
Überrumpelt glotzte ihr Sensei sie an. Da stand ein sanftmütig aussehendes Mädchen vor ihm, das fast puppenhaft wirkte und dann kam so etwas.
„Sie werden schon sehen. Nein, ihr alle werdet es sehen! Eines Tages werde ich erwachsen sein, mutig und ehrenhaft und dann werde ich meinen Brüdern in nichts nachstehen! Ihr werdet schon sehen!“
Um ihre Aussage zu unterstreichen fuchtelte sie hektisch mit dem Zeigefinger umher und funkelte etwas wütend mit ihren Augen. Ihr Hund kläffte nicht minder aufgebracht und blickte Yukas zukünftigen Sensei mit voller Verachtung an.
Dieser begann plötzlich in schallendes Gelächter auszubrechen und wuschelte Yuka durch die Haare. „Ich nehme dich beim Wort. Und nimm mich bitte nicht zu ernst. Typisch Frauen.“
Yuka grinste breit zurück „Eines Tages, wenn ich blutjung und schön bin und Sie alt, dann werde ich vielleicht auch hier stehen und meine eigenen Schüler haben.“
Ihr Sensei grinste etwas schief. „So ist es richtig.“


Zuletzt von Yuka Inuzuka am Do Jun 11, 2009 5:17 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Sa Jun 06, 2009 10:55 am

4. Die Chuunin-Prüfungen

Nervös hüpfte Yuka von einem Bein aufs andere. Schüchtern blickte sie sich im Raum um. „Musst du aufs Klo?“, fragte Akio trocken. „Nein!“, antwortete Yuka kühl und schaute beleidigt. „Ich bin nur so aufgeregt. Wie präsentieren Konoha! Mein Vater sagt dass diese Prüfung darüber entscheidet ob man als Ninja etwas taugt oder nicht.“
Der angebliche theoretische Teil der Prüfung hatte sich als gemeine, hinterhältige Falle entpuppt wo es nur darum ging sich richtig zu entscheiden. Als Yuka darüber nochmal nachdachte zog sie genervt die Augenbrauen zusammen. In ihren Augen konnte jeder Dummkopf Glück gehabt haben. Sora seufzte. „Ich habe ein wenig Angst wie es weitergeht. Die Prüfungen werden bestimmt nicht leichter!“, flüsterte er unruhig. „Ach was.“, sagte Akio patzig und verschränkte die Arme. „Die werden erst das Wort „atemberaubend“ kennen, wenn sie uns kennen gelernt haben.“
„Ich habe auch Angst.“, bemerkte Yuka und blickte unsicher in die Runde.
„Hey Yuka, dein Vater bringt dir doch immer wieder etwas bei, was Medic-Nins wissen müssen. Dann kannst du uns doch heilen.“
Yuka zuckte mit den Schultern. „So gut bin ich nicht.“ Mamóri schmiegte sich an sie und blinzelte die beiden anderen zuversichtlich an.
„Aber Mamóri kann uns bestimmt gut helfen!“, fügte sie nun viel zuversichtlicher hinzu.

Yukas mühevoll aufgebauter Mut sollte wie ein zartes Pflänzchen Stück für Stück zertrampelt werden. Das was sie nach diesem Gespräch erwartete übertraf ihre gewagtesten Vorstellungen. Doch dann war es soweit: Sie war bei den Endkämpfen dabei. Wie sie es so weit geschafft hatte, war ihr ein Rätsel. Viele Zuschauer hatten sich eingefunden, unter den Aufsichtspersonen waren auch ihre beiden Brüder. Schließlich kam sie an die Reihe. Ihr Gegner war ausgerechnet jemand, den sie überhaupt nicht einschätzen konnte. Ein Ninja aus Kirigakure. Er wirkte nicht nur viel kräftiger als sie, sondern auch viel gelassener – was in ihren Augen auch sein könnte, weil er wusste dass er schlichtweg….Yuka vor sich hatte.
Etwas ängstlich weiteten sich ihre Augen, sie ging einen Schritt zurück. Ihr Gegner grinste. Fast erinnerte er sie an ein Raubtier, das erfreut auf den richtigen Sprung wartete, um seine Beute zu zerfleischen. Und irgendwie war dieser Vergleich im Moment gar nicht so ungewöhnlich. Ihr Sensei trat heraus.
„Yuka! Denk daran was du mir bei unserer ersten Begegnung gesagt hast! Möchtest du dir etwa mir gegenüber die Blöße geben?“
Yuka lächelte ihn an. Ihr Sensei fuhr fort. „Denk daran, dein Vorteil ist nicht unbedingt Stärke, aber dafür Schnelligkeit. Und vergiss nicht dass du eine gute Strategin bist, wenn du dich nur genug konzentrierst. Nütz das aus. Der Geselle hier…“, er nickte in Richtung ihres Gegners, „….sieht mir nicht wirklich danach aus, als könnte er dir in diesen Punkten das Wasser reichen.“
Wütend funkelte ihn der junge Ninja aus Kirigakure an. „Das hab ich gehört!“, fauchte er regelrecht. Yukas Sensei zuckte mit den Schultern. Yuka stemmte die Arme in die Hüften und funkelte ihren Gegner an.
„Du wirst schon sehen, ich werde es dir nicht leicht machen.“ Trotzdem hatte sich ihr Mund zu einem länglichen Strich verformt, der nicht ganz so mutig wirkte. Sie wirkte immer noch unsicher und ihre Körperhaltung strotzte auch nicht gerade vor überschwänglicher Zuversicht.
Sie nickte Mamóri zu und diese nickte zurück. Der Ninja aus Kirigakure lachte gespielt aufmüpfig.
„Hast du eigentlich von deinem Hund auch Flöhe? Ich hätte Hundekuchen mitnehmen müssen. Aber ich wusste leider nicht dass du meine Gegnerin bist.“
Ihr Bruder stellte sich wütend auf. „Pass auf du kleines Gör, hier bin ich Aufsicht, aber wenn das hier vorbei ist, dann bin ich nur noch ein wütender großer Bruder und du hast hier soeben meine Familie beleidigt!“, brüllte er durch den ganzen Raum. Die anderen Jo-Nins schüttelten die Köpfe und ermahnten ihn. Wütend vor sich hinschimpfend setzte er sich wieder. Yuka stand einfach nur da. Ihr Gesichtsausdruck wirkte etwas überrascht, so als hätte ein kleines Kind gerade etwas ganz neues entdeckt. Doch dann funkelten ihre Augen wütend auf, in ihr schien etwas geplatzt zu sein. „Du mieser kleiner Mistkerl, du hast soeben Mamóri beleidigt! Wie kannst du es wagen? Das wars für dich, ich werde dich so platt machen und dann überall erzählen dass ein viel kleineres Mädchen dich besiegt hat!“, brüllte sie durch den ganzen Raum. Ihr Sensei und auch ein paar andere der Anwesenden weiteten etwas überrascht ihre Augen. Yuka wirkte nicht gerade wie jemand, der völlig ausflippen könnte. Aber wer den Inuzuka-Clan kannte sollte eigentlich nicht überrascht sein. Mit einem aggressiven Aufschrei stürzte sich Yuka auf ihren Gegner. Dieser war so überrascht von diesem Wechsel dass er nicht schnell genug reagierte. Yuka verpasste ihm einen Kinnhaken dass er nach hinten taumelte. Doch seine Überraschung dauerte nicht lange an und er versuchte ordentlich auszuteilen. Doch ihren Schwachpunkt, dass sie körperlich nicht übermäßig stark war balancierte sie wieder durch die Tatsache aus, dass sie sehr schnell war. Blitzschnell wich sie aus und ließ ihrem Gegner keine Chance sie zu treffen. Sie versuchte einen besseren Standort zu finden und bremste ab. Allerdings hatte sie nicht damit gerechnet dass er bereits für sein Alter gute Nin-Jutsus beherrschte und zwar langsam war, aber dafür sehr kräftig. Ein paar Mal erwischte er sie doch. Wütend wischte sie sich Blut ab, das von ihrer Lippe tropfte. „Plan B!“, rief sie Mamóri nervös zu. Von einem Augenblick zum nächsten standen nun zwei Yukas nebeneinander und grinsten breit. Mamóri und Yuka hatten Jūjin Bunshin angewandt. Blitzschnell umkreisten sie den Gegner. Irgendwann war gar nicht mehr zu sagen wer nun die echte Yuka war und wer nicht. Verwirrt blickte der junge Ninja aus Kirigakure umher, und versuchte irgendetwas auszumachen was verriet wer Yuka war und wer nun der Hund. Beide griffen an, nun musste er sich gegen 2 Angreifer wehren. Um das ganze Abzurunden setzte Yuka Bunshin no Jutsu ein. Der Gegner griff an, leider die falsche Person und sein Angriff ging ins Leere. Yuka hatte genügend Zeit über ihn zu springen und verpasste ihm dabei einen Tritt, der ihn zu Boden stürzen ließ. Der Ninja aus Kirigakure stand nicht mehr auf. Er hatte seine Kräfte nicht richtig eingeteilt und Yukas Tritt hatte ihm nun den Rest gegeben.
„Der Kampf ist beendet!“, rief ihr Bruder höhnisch durch die Menge. „Wer hat hier jetzt Flöhe, häh?“. Genervt drehte sich Yuka um. „Oniichaaaaan das macht jetzt so gar keinen Sinn was du da sagst!“. Yasuo lachte. Ihr Sensei reagierte so überschwänglich, dass er das junge Mädchen einfach bei seiner Umarmung hochhob. „Da sieht man einmal, es muss nicht immer Kraft sein!“
Yuka riss sich los. „Ich brauch jetzt erstmal ne Abkühlung.“, seufzte sie und während sie sich setzen wollte wurde sie ohnmächtig. Ein paar Augenblicke zu früh, und sie wäre vielleicht die Verliererin gewesen. Vom Rest bekam sie nicht mehr viel mit. Als sie aufwachte lag sie im Krankenhaus, man hatte sie vorsorglich dort hingebracht. Ihr Vater erzählte ihr, dass sie die Prüfungen geschafft hätte und gratulierte ihr gleich darauf. Dann meinte er, dass ihr Hund sie schon sehnsüchtig erwartete und vor Sorge fast umkam und dass ihre Teampartner und ein paar ihrer Freunde sich nur schwer abwimmeln ließen.
Obwohl sich Yuka so gerädert fühlte, als sei sie durch eine Schrottpresse gezogen worden, strahlte sie begeistert. Es war der erste Tag, an dem sie kein Genin mehr war.
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Sa Jun 06, 2009 10:55 am

5. Mamóris Tod

In Yukas Kopf rauschte es. Die Tränen, die ihr ununterbrochen die Wangen hinab liefen, fühlten sich heiß an. Ihr Körper war über und über voll mit Mamóris Blut. Doch das machte ihr nichts aus. Der Atem ihres Hundes ging immer schwerer. Sie war so dumm gewesen nicht richtig aufzupassen. Eigentlich hatte die Mission einfach geklungen, nämlich einen Händler mit wichtiger und teuerer Ware zu begleiten. Den Tag über war es ruhig gewesen, ihre Partner und sie hatten sich schon gefragt warum diese Mission so viele von ihnen benötigte. Jetzt wo es Abend wurde wussten sie es. Der Händler war kein richtiger Händler gewesen und seine Fracht die er mit sich führte bestand aus sehr teuren, kunstvoll gefertigten Schmuckstücken und Schwertern, die zum einen Teil für ein Museum bestimmt waren wegen ihres Alters und zum anderen Teil teuer verkauft werden sollten. Es lag auf der Hand dass diese Fracht auch feindlich gesinnte Leute anzog wie Honig die Bienen. Unbekannte Ninjas waren aufgetaucht, die von einem sehr reichen adeligen Mann angeheuert worden waren, der behauptete die Stücke würden ihm gehören. Ein harter Kampf entfachte und Yuka hatte fast ihr gesamtes Chakra aufgebraucht. Hinter ihr war plötzlich einer der feindlichen Ninjas aufgetaucht und wäre Mamóri nicht dazwischen gesprungen, so wäre Yuka jetzt bestimmt an ihrer Stelle. Wütend hatten sich die Fänge der Hündin in den Arm ihres Angreifers verbissen und das Blut lief ihm nur so herunter, aber es war zu spät. Die anderen aus ihrem Team waren zwar so schnell sie konnten dazugestoßen, aber Mamóri blieb verletzt. Yuka war vor Panik wie gelähmt. Auf so eine Situation hatte sie nie vorbereitet werden können und es war ihr größter Alptraum, dass ihrer besten Freundin etwas zustieß. Ihre verzweifelten Versuche, ihren Hund zu heilen scheiterten. Sie vermutete auch, dass Mamóri vergiftet worden war, man wusste ob eine Waffe nicht doch irgendwelche Tücken hatte. Ohne darauf zu achten ob sie benötigt wurde kniete sie bei ihrem Hund. Sie wusste dass es falsch war. Als Mamóri einen letzten Seufzer ausstieß, war der Kampf längst vorbei. Die anderen standen dabei ohne ein Wort zu sagen. Yuka begann wie ein kleines Kind zu heulen und dazwischen schluchzte sie immer wieder „Ich bin schuld…Ich bin so dumm….“ In ihr tauchten Bilder von Mamóri und ihr auf, als sie Kinder waren, wie sie zusammen spielten, wie ihr Mamóri immer wieder Mut und Zuversicht gegeben hatte und wie sie zusammen trainierten. Das alles würde nie wieder sein. Einer aus ihrem Team legte ihr die Hand auf die Schulter.
„Komm Yuka, wir müssen weiter….Ich weiß dass es schwer ist aber wir haben auch einen Auftrag zu erledigen.“
Ruckartig stand Yuka auf und stapfte zu dem angeblichen Händler. „Warum haben Sie uns alle belogen? Warum? Wegen Ihnen ist meine beste Freundin tot! Wissen Sie was das bedeutet? Wegen Ihnen allein!“
Sie geriet so in Rage und Wut, dass einer der anderen sie festhielt und versuchte zu beruhigen. Sora, der auch mit dabei war, packte sie vorsichtig an den Schultern. Mittlerweile überragte er sie weit um einige Köpfe. „Ich gehe mit Yuka zurück, damit wir….damit wir Mamóri.....beerdigen können. Und sie sich beruhigt. Ich komme auf jeden Fall später wieder nach, wartet hier bitte solange. Ich werde auch versuchen Ersatz für Yuka aufzutreiben.“
Die anderen stimmten zu. Wie ein kleines Kind nahm er Yuka, die völlig neben sich stand und nicht wirklich mehr ansprechbar war, an die Hand. In dieser Nacht fühlte sich Yuka trotzdem völlig allein und verlassen.


6. Erste Begegnung mit Ronin

Seit Mamóri tot war, sprach Yuka so gut wie nicht. Sie lächelte auch kaum. Lange Zeit hatte sie überlegt, ob es noch von Sinn war Ninja zu bleiben. Ihr Vater hatte ihr zwar gesagt, dass es nicht wirklich ihre Schuld war, und dass solche Dinge eben auch das Leben eines Ninjas durchkreuzen, aber Yuka war fest davon überzeugt, dass sie Schuld war. Jeden Morgen stand sie mit diesem Gedanken auf und jeden Abend ging sie damit zu Bett. Sie hatte sich auf einen Hügel gesetzt, als sie in Gedanken versunken umherstreifte, und bemerkte dann schließlich, dass die Sonne langsam unterging. Als sie eine Weile saß und den Himmel beobachtete, hörte sie hinter sich ein Rascheln. Sie drehte sich um und sah einen Wolf vor sich stehen der dann trotzdem nicht ganz wie ein Wolf wirkte. Etwas überrascht blinzelte sie, denn ohne sich zu bewegen stand der Wolf oder Hund vor ihr. Sein Gesicht war verletzt, die Wunde sah schlimm aus. Instinktiv streckte sie die Hand aus, um sie sich anzusehen. Sie hatte so gut wie nie mit verletzten Tieren gearbeitet, aber eine Verletzung war eine Verletzung.
„Versuchs erst gar nicht.“, sagte ihr Gegenüber.
„Du….du kannst sprechen!“, sagte sie erstaunt. Der Hund seufzte genervt.
„Natürlich kann ich sprechen.“
„Aha.“, sagte Yuka verwirrt.
„Ich bin eigentlich mehr oder weniger ein Hund des Inuzuka-Clans. Mein Vater war ein Wolf. Ich fühle mich weder Fisch noch Fleisch.“
„Und….das weniger? Was bedeutet das?“, fragte Yuka. Sie hatte die Knie hochgezogen und war etwas froh über Ablenkung.
Der Halbwolf zögerte eine Weile, dann setzte er sich brummend neben sie.
„Dass ich noch niemanden gefunden habe zu dem ich voll und ganz gehören will. Und ich möchte noch frei und unabhängig sein. Ich streife gerne allein herum und auch wenn ich die Familie Inuzuka schätze, es gab noch keinen dem ich gerne treu folgen würde. Auf Dauer zumindest.““
Yuka blickte ihn erstaunt an.
„Und wo ist dein Schoßhund? Ihr seid doch selten ohne ein Anhängsel unterwegs?“, fragte er. Yuka wurde traurig. „Mein Hund ist gestorben. Vor 3 Monaten.“
Der Halbwolf legte seinen Kopf leicht schief und richtete seine Ohren auf.
„Das ist sehr traurig.“
Yuka nickte. „Und alles ist meine Schuld. Alles. Ich verdiene es nicht einmal ansatzweise mich einen Chuunin zu nennen.“
„Jetzt bist du aber sehr hart zu dir.“, bemerkte er und neigte den Kopf noch weiter nach links. Yuka seufzte. In ihren Augen schwammen schon wieder bedrohlich die ersten Tränen. Schweigend saßen sie nebeneinander, es schien eine halbe Ewigkeit zu dauern. Der Wind strich ab und zu durch das Gras, und es war das einzige wahrnehmbare Geräusch zwischen den beiden. Es war bereits tiefe Nacht, als Yuka aufstand. „Deine Wunde sieht schlimm aus. Darf ich sie mir ansehen? Bitte.“, sagte sie leise. Der Hund der kein richtiger Hund war, gab ihr viele Rätsel auf, er schien sehr stolz zu sein. Yuka grübelte eine Weile nach. „Ich habe hier nichts um dich zu verarzten, aber wenn du mit mir kommst, dann kann ich mich zu Hause um dich kümmern. Dort ist auch das Licht besser.“
Er sagte nichts, er stand nicht einmal auf. Yuka seufzte, zuckte mit den Schultern und ging voraus. Nach 10 Minuten hörte sie tapsende Schritte hinter sich.
„Auch wenn ich wie ein Krieger aussehe, wenn du grob bist beiß ich dir die Hand ab!“
Yuka lächelte zum ersten mal seit langem. „Ich dachte zwar dass Männer hart im Nehmen sind, aber ich werde ganz vorsichtig sein.“


7. Bahn frei für Yuka

Seit sie zum ersten mal Ronin gesehen hatte, waren einige Jahre durchs Land gezogen. So wie sie es ihrem Sensei damals versprochen hatte, erblickte sie jeden Morgen im Spiegel eine junge Frau, deren Lippen oft ein wagemutiges Lächeln umspielte, das manchmal schon fast linkisch und etwas aufmüpfig war. Trotzdem zog sie interessanterweise meistens die Bremse immer genau dann an, wenn sie als Medic-Ninja gebraucht wurde. Dann lächelte sie sehr oft beschwichtigend, beruhigend und schaffte es den aufgewühltesten Verwundeten zu zu beruhigen und Zuversicht zu geben.

Trotzdem neigte sie immer noch dazu stellenweise sehr aufbrausend zu werden und ihre Ausraster waren berüchtigt, allein schon wegen des guten Unterhaltungseffekts die diese boten. Sie hatte oft immer noch ein Wechselspiel der Launen und Yuka glaubte auch nicht mehr wirklich daran dass sie sich in dieser Beziehung ändern würde.

Es war sehr viel passiert, ihr ältester Bruder war wegen einer Mission umgekommen, ihre erste große Liebe auch, mittlerweile könnte sie fast anfangen eine Strichliste zu führen, welche geliebten Personen aus dem Leben gerissen worden waren. Begonnen hatte ihr erster Verlust mit dem Tod ihres ersten Hundes, was hätte sie nur getan wenn sie damals gewusst hätte dass es mit den Verlusten weitergehen würde? In einer spontanten Aktion hatte sie ihre langen, dunkelbraunen Haare abgeschnitten und anders gefärbt. Sie wollte einen Teil ihres alten Wesens ablegen, ob es ihr gelungen war würde sich noch zeigen.

Gerade war ein Auftrag zuende gegangen. Ihr Team hatte zwar alles erfolgreich abgeschlossen, und doch gab es einige Verletzte. Sie war gerade dabei einen ihrer Teampartner zu versorgen, als dieser sich genauer zu erkennen gab.

"Hey, wir waren doch damals in der gleichen Klasse auf der Akademie? Ich hätte dich kaum wiedererkannt, deine Haare sind ganz anders....Aber dein Verhalten ist immer noch unverwechselbar. Wobei, ich hätte damals nicht geglaubt dass du es zum Jo-Nin schaffst..."

Wütend zog Yuka den Verband so fest an und drückte seinen Arm herunter, dass dieser regelrecht runtergerissen wurde. "Oh, Entschuldigung, ich wollte deinen Arm nur stabilisieren, und da ist mir doch dieses kleine Missgeschick passiert. Na sowas.", säuselte sie, aber man merkte ihrem Blick an dass wieder etwas in ihr kochte. Natürlich war es pure Absicht gewesen, wenn Yuka nach all den Jahren der Ausbildung nicht in der Lage wäre einen Arm richtig zu verbinden, wäre sie irgendwie fehl am Platze als Medic-Ninja, aber das musste sie ihm ja nicht sagen. Als ihr Gegenüber sein Gesicht verzog durch den aufkeimenden Schmerz, lächelte sie ihn etwas aufmüpfig an.

"Na sowas, ich dachte gerade Männer wären härter im nehmen. Damals auf der Akademie hätte ich gedacht aus dir würde jemand werden der härter im nehmen ist. Ich habe mich besser entwickelt als du dachtest, aber du selbst?"

Sie war noch nicht sehr lange Jo-Nin, dieser Status verunsicherte sie etwas, aber sie war stolz es bis hierhin geschafft zu haben, sie hatte vielleicht sogar härter als andere dafür gearbeitet, da sie sich sehr oft übermäßig überwinden und über ihren Schatten springen musste und sich oft bemühte nicht den Mut völlig zu verlieren. Anfangs war es sehr schwer gewesen mit Ronin zusammen zu arbeiten, er war weder so sanftmütig wie ihre erste Hündin noch war er bereit sich ihr etwas anzupassen. Doch mit jedem Monat wurde es besser, mittlerweile nach ein paar Jahren arbeiteten sie so gut zusammen dass das Team Yuka-Ronin nicht mehr ohne einander konnte. Ronin war ihr Teampartner, ihr engster Vertrauter, ihr bester Freund und ihr Begleiter in allen Lebenslagen geworden, auch wenn er oft noch dickköpfig war, etwas aufbrausend und eigensinnig, ja sogar oft noch frech. Aber sie war in diesen Eigenschaften genauso. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Verdutzt blickte sie ihr Gegenüber an, musste dann aber trotzdem etwas lachen. Das Thema war für sie erledigt. Ronin war die ganze Zeit neben ihr gesessen ohne ein Wort zu sagen. Als sie sich ans Gehen machte, stand er auf und folgte ihr. Von seinem großen Freiheitsdrang und seiner Aufmüpfigkeit allem gegenüber war nichts mehr zu bemerken. "War das der Letzte?", fragte er und gähnte. Yuka nickte. Sie streckte sich ebenfalls erschöpft und auch ein Gähnen entwich ihr. "Ich habe einen riesen Hunger." Sie bog in die Seitenstraße ein, durch die man zum Ramenstand kam. "Heute haben wir doch recht schnell die Fährte aufgenommen.", sagte Ronin. "Ja schon, aber du musstest natürlich wieder nach vorne preschen und hättest uns fast alle auffliegen lassen wenn du so weiter gemacht hättest." Etwas schuldbewusst ließ Ronin die Ohren hängen. Yuka lächelte ihm zu. "Ist doch nicht so schlimm. Wir leben noch und es ist nichts schlimmes passiert. Besser Übereifer als gar kein Eifer."
Sie strich ihm kurz über den Kopf, er genoss es. "Außerdem, wenn du nicht dazwischen gegangen wärst als ich ein wenig eingekesselt war, ich wüsste nicht ob ich da so leicht wieder raus gekommen wäre. Ohne Ronin-Chan wäre ich halb so stark wie ich es jetzt bin." Ronin lachte, es klang aber auch fast wie ein Bellen. "Wir sind zwar Jo-Nin, aber so ohne Grund hätte man dir niemals diesen Rang gegeben. Zumindest nicht nur mit mir."
Er bot ihr an sie auf seinem Rücken zu tragen, Ronin war groß und kräftig genug dafür. Aber Yuka lehnte ab, das letzte Stück würde sie auch so allein gehen können.

Als sie am Ramenstand angekommen waren, erblickte Yuka ihren damaligen Sensei. Er saß gerade über eine Schüssel Ramen und blickte sie überrascht an. Lässig ließ sie sich neben ihn plumpsen.
"Sie sind ganz schön alt geworden.", grinste sie breit. Ihr Sensei grinste linkisch zurück. "Und du ganz schön mutig, ehrenhaft und hübsch."
"Bedienung! Einmal Sake für mich und den alten Herrn bitte.", lachte sie und winkte eifrig.
Nun lächelte sie ihr damaliger Sensei versonnen an. So als würde er das damalige Mädchen, das er vor Jahren vor sich hatte nun mit der jungen Frau vor sich vergleichen.

*******************

Deine Vorstellungen für deinen Charakter:

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Konoha

Zweitchara:
noch nicht


*******************

Schreibprobe:
Es war ein schöner sonniger Morgen, als Yuka aufstand. Sie streckte sich müde, schaltete ihren Wecker grob aus und tappste müde ins Bad. Ronin schlief neben ihrem Bett noch eine Weile weiter, doch dann stand er grummelnd auf. Yuka hatte sich schon fertig angezogen und wollte losspringen, da hielt sie Ronin auf. Er hielt ihre Tasche im Maul, und er streckte sie ihr entgegen. "Du hättest sie fast vergessen.", bemerkte er und wedelte kurz mit seinem Schwanz. Yuka nickte ihm lächelnd zu. "Ja, was wäre ich nur ohne dich. Komm, lass uns gehen!", sagte sie und schloss sachte die Tür. Die Sonne blendete sie etwas, aber nach einer Weile hatte sie sich daran gewöhnt. Aufgeregt lief Ronin neben ihr her. "Aber dieses mal machen wir einen etwas längeren Spaziergang als sonst, oder? Und danach gehen wir etwas essen!". Ronin genoss es wenn seine Begleiterin sich nur Zeit für ihn nahm und sich ganz ihm widmete. Yuka nickte ihm lächelnd zu. "Das Wetter ist heute sehr schön, also warum nicht?"
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   So Jun 07, 2009 11:05 am

So, ich finde deine Bewerbung schon mal toll, doch bei:

Chakranaturen:
Welche Chakranaturen beherrscht ihr? Also z.B. Fuuton, Suiton, Katon oder auch Mischelemente.

bitte nur drei elemente hinschreiben, wenn ueberhaupt. Und zu deiner Herrkunft waere es schoen, wenn du hinschreiben wuerdest, aus welchem Dorf sie denn kommt.

Auch was den Clan angeht. Wenn du einen Clan haben willst, dann solltest du ihn bei den Clanbewerbungen hinschreiben Smile

Ansonsten ist nichts auszusetzten.

Lg Tenjin

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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   So Jun 07, 2009 1:13 pm

ok gut behebe es sogleich
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   So Jun 07, 2009 4:15 pm

sag bescheid Smile

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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   So Jun 07, 2009 5:52 pm

was bescheti ja habe es bearbeitet
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Jun 08, 2009 10:56 am

dann ist das mal ein WOB von mir Smile

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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Jun 08, 2009 4:48 pm

ok und nochmal thx
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Jun 08, 2009 6:19 pm

Was mir noch aufgefallen ist, du hast bei deinen Stärken und Schwächen geschrieben, dass Tai-Jutsu eine Schwäche von dir sei. Allerdings ist es nunmal eine Tatsache, dass der Inuzuka Clan besonders im Tai-Jutsu stark ist.
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Jun 08, 2009 10:03 pm

hm naja ist bei ihr halt nicht so sie hatt sich besonders aud ilosions und ninjutzus spezialisierzt
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Jun 08, 2009 10:55 pm

Schau dir doch mal die Jutsuliste des Inuzuka Clans an...
Da gibt es nur Tai-Jutsu. Also ich persönlich würde dir raten eher Tai-Jutsu als Stärke zu nehmen und dafür etwas anderes als Schwäche zu schreiben. In deinem eigenem Interesse...
Weil wenn Tai-Jutsu deine Schwäche ist, wirst du niemals die guten Jutsu dienes Clan´s erlernen können.

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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Do Jun 11, 2009 5:15 pm

oh stimmt habe ich garnicht so nach gedacht ups
naja habe es geändert
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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Fr Jun 12, 2009 4:21 pm

Okay, da ich die Story ja schon in meinem Forum durchgewunken habe brauche ich sie jetzt hier nicht noch einmal durchlesen.
Also hiermit hast du mein WOB.

Verschoben.

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BeitragThema: Re: Yuka Inuzuka   Mo Sep 21, 2009 11:16 pm

Aufgrund von Inaktivität gelöscht und Bewerbung verschoben.

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